Rockstar diskutierte, wie realistisch GTA 6 sein soll – bis zum Bierkauf
Laut einem Bloomberg-Bericht von Jason Schreier stritten Rob Nelson und Rockstars Kreativleitung darüber, wie weit der Realismus in GTA 6 gehen darf, bevor der Spaß leidet.
Rockstar Games hat lange darüber diskutiert, wie realistisch Grand Theft Auto VI sein soll, wie aus einem Bloomberg-Bericht des Journalisten Jason Schreier hervorgeht, über den Vandal berichtet. Rob Nelson, einer der Leiter von Rockstar North, und die übrigen Kreativverantwortlichen des Studios besprachen, ab wann Realismus keinen Spaß mehr macht.
Der Bericht nennt konkrete Beispiele für die Fragen, die auf dem Tisch lagen: Sollen Spieler zum Kühlschrank eines Ladens gehen, ein Bier nehmen, es zur Kasse tragen und von Hand bezahlen? Und ab wann würde das den Spielspaß mindern? Ein weiteres Beispiel ist, ob man die Zutaten für ein Sandwich kaufen muss, das die Spielfigur stärkt.
Laut Schreier fielen die üblichen Videospiel-Vereinfachungen umso stärker auf, je realistischer die Grafik wurde, weshalb das Team oft verschiedene Varianten ausprobierte, bis die Balance stimmte. Was bei diesen konkreten Beispielen entschieden wurde, verrät der Bericht nicht.
Nelson hatte bereits gesagt, dass Rockstar manchmal Teile der Realität zugunsten des Spielerlebnisses weglässt. Wie die Balance am Ende aussieht, zeigt sich, wenn GTA 6 am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheint.
Quellen
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